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Daten & Fakten

Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland sind von Osteoporose betroffen – viele, ohne es zu wissen. Die Erkrankung schwächt die Knochensubstanz schleichend und erhöht das Risiko für Brüche und dauerhafte Einschränkungen. Besonders im Alter kann ein einfacher Sturz schwerwiegende Folgen haben.

In diesem Bereich finden Sie fundierte Daten, wissenschaftlich belegte Fakten und aktuelle Entwicklungen, die zeigen, warum Aufklärung und Prävention wichtiger sind denn je.

Osteoporose in Deutschland

Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland haben Osteoporose.  
Viele wissen nichts davon.

Die Krankheit schwächt die Knochen langsam.  
Dadurch steigt das Risiko für Knochenbrüche.  
Es kann auch zu dauerhaften Einschränkungen kommen.

Besonders im Alter kann schon ein einfacher Sturz schwere Folgen haben.

In diesem Bereich finden Sie:

- fundierte Daten
- wissenschaftlich belegte Fakten
- aktuelle Entwicklungen

Sie zeigen: Aufklärung und Vorbeugung sind wichtiger denn je.

Osteoporose – Eine stille Volkskrankheit

Osteoporose zählt laut WHO zu den zehn häufigsten Krankheiten weltweit.
Weniger als 25 % aller Fälle werden rechtzeitig erkannt und richtig behandelt

Frauen besonders häufig betroffen

Etwa 80% der Betroffenen sind Frauen, besonders nach den Wechseljahren. Der sinkende Östrogenspiegel hat einen direkten Einfluss auf den Knochenstoffwechsel und begünstigt den Abbau der Knochensubstanz.

Bei Männern ist Osteoporose häufig sekundär – also die Folge anderer Erkrankungen oder Medikamenteneinnahmen, z. B. Kortison. Auch eine kalziumarme Ernährung, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum spielen eine Rolle.

Wer ist besonders betroffen?

Etwa 80 Prozent der Betroffenen sind Frauen.  
Besonders nach den Wechseljahren.

Dann sinkt der Östrogen-Spiegel.  
Östrogen ist ein wichtiges Hormon.  
Weniger Östrogen beeinflusst den Knochen-Stoffwechsel.  
Dann wird Knochen-Substanz schneller abgebaut.

Bei Männern ist Osteoporose oft eine Folge von etwas anderem.  
Das nennt man sekundäre Osteoporose.

Ursachen können sein:

- andere Erkrankungen
- Medikamente, zum Beispiel Kortison
- Ernährung mit zu wenig Kalzium
- Rauchen
- zu viel Alkohol

Prognosen und Kosten

Die WHO prognostiziert eine Vervierfachung osteoporotischer Frakturen bis 2050. In Industrienationen könnte die Zunahme noch höher ausfallen. Allein in Deutschland beliefen sich die Behandlungskosten 2010 auf 9 Milliarden Euro – bis 2025 werden es voraussichtlich 11 Milliarden Euro sein.

Prognose der WHO

Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) erwartet:  
Bis 2050 gibt es viermal so viele Knochenbrüche durch Osteoporose.

In Industrieländern könnte der Anstieg noch stärker sein.

Kosten in Deutschland

Im Jahr 2010 kostete die Behandlung etwa 9 Milliarden Euro.  
Bis 2025 werden es voraussichtlich 11 Milliarden Euro sein.

Hohe wirtschaftliche Belastung

Allein die direkten Behandlungskosten eines Schenkelhalsbruchs liegen bei ca. 20.000 Euro pro Fall. Die jährlichen Folgekosten für das Gesundheitssystem werden auf 2,5 Milliarden Euro geschätzt – Tendenz steigend.

Kosten eines Oberschenkel-Hals-Bruchs

Ein Bruch am Oberschenkel-Hals kostet in der direkten Behandlung etwa 20.000 Euro pro Fall.

Die Folgekosten für das Gesundheits-System liegen bei etwa 2,5 Milliarden Euro im Jahr.  
Diese Kosten steigen weiter.

Die gefährlichste Folge: Schenkelhalsbrüche

Osteoporose – Frakturen sind schwierig zu behandeln und heilen schlecht. Dies gilt besonders für Schenkelhalsbrüche. Denn diese sind sehr kostspielig und für Betroffene fast immer sehr folgenreich:

Über 90 Prozent der Patienten mit Oberschenkelhalsbruch haben eine verminderte Knochendichte. Aktuell erleiden in Deutschland rund 160.000 Menschen jährlich eine Schenkelhalsfraktur. Die Experten gehen davon aus, dass sich diese Zahl mit zunehmender Lebenserwartung in den kommenden Jahren verdoppeln wird.

Oberschenkelhalsbrüche haben für ältere Menschen häufig gravierende körperliche und seelische Folgen. Dazu zählen chronische Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und eine verminderte Belastbarkeit. Viele sind außerdem von ihrem folgenreichen Sturz traumatisiert und trauen sich kaum noch vor die Haustür. Ein selbstbestimmtes Leben ist ihnen nicht mehr möglich, sie sind auf fremde Hilfe angewiesen.

Nur die direkten Kosten einer Schenkelhalsfraktur betragen ca. 20 000 Euro pro Fall. Darin sind noch nicht die indirekten Kosten der Pflegebedürftigkeit eingeschlossen. Die Behandlungsfolgen werden auf jährlich etwa 2,5 Milliarden Euro geschätzt.

25 Prozent der Patienten werden nach einem Oberschenkelhalsbruch zum Pflegefall, über 50 Prozent erleiden nach einem Oberschenkelhalsbruch einschneidende Einschränkungen in ihrem zuvor selbstständig bewältigten Alltag. Jeder dritte bis vierte Senior über 85 stirbt innerhalb eines Jahres an den Folgen des Bruchs.

Knochenbrüche durch Osteoporose

Knochenbrüche durch Osteoporose sind schwer zu behandeln.  
Sie heilen oft schlecht.

Das gilt besonders für Brüche am Oberschenkel-Hals.  
Diese Brüche sind teuer.  
Für Betroffene haben sie oft schwere Folgen.

Häufigkeit

Über 90 Prozent der Menschen mit Oberschenkel-Hals-Bruch haben eine verminderte Knochen-Dichte.

In Deutschland erleiden jedes Jahr etwa 160.000 Menschen einen solchen Bruch.  
Experten erwarten: Mit steigender Lebenserwartung verdoppelt sich diese Zahl.

Folgen für ältere Menschen

Ein Oberschenkel-Hals-Bruch kann schwere körperliche und seelische Folgen haben:

- chronische Schmerzen
- weniger Beweglichkeit
- weniger Belastbarkeit
- Angst nach dem Sturz
- kaum noch vor die Haustür gehen
- weniger Selbstständigkeit
- Abhängigkeit von fremder Hilfe

Kosten

Die direkten Kosten eines Oberschenkel-Hals-Bruchs liegen bei etwa 20.000 Euro pro Fall.  
Darin sind die Kosten für Pflege noch nicht enthalten.

Die Folgekosten für die Behandlung liegen bei etwa 2,5 Milliarden Euro im Jahr.

Weitere Zahlen

- 25 Prozent der Patienten werden nach dem Bruch zum Pflegefall.
- Über 50 Prozent haben starke Einschränkungen im Alltag.
- Jeder dritte bis vierte Senior über 85 Jahre stirbt innerhalb eines Jahres an den Folgen des Bruchs.

Chronische Schmerzen

Lang anhaltende Beschwerden im Alltag

Eingeschränkte Beweglichkeit

Gehhilfen, Rollator oder Rollstuhl erforderlich

Verlust der Selbstständigkeit

Betroffene sind auf Hilfe im Alltag angewiesen

Psychische Belastung

Angst vor erneuten Stürzen, Isolation